9 Jahre Radio – Ein Rückblick

Ich zwischen 15 und 16 Jahre alt.
Ich zwischen 15 und 16 Jahre alt.

Flaum unter der Nase und ein altes Uher Mischpult unter dem Arm, das mit einer 9V-Batterie arbeitete – das war der Anfang meiner Radiolaufbahn, besser gesagt meiner Schulradiolaufbahn. Nun ist es 2013 und ich blicke auf 9 Jahre Radioerfahrungen zurück. Es wird Zeit für einen kleinen Rückblick – auf Höhepunkte, Tiefpunkte und Begegnungen.

Kannst du dich noch an Schulfeste erinnern? Das Schuljahr ist so gut wie zu Ende, es gibt fast nichts mehr zu tun außer ein bisschen Wandern gehen, Schulbücher einsammeln oder das Klassenzimmer säubern. Da trifft es sich gut, an einem Abend kurz vor Zeugnisvergabe ein kleines Fest zu feiern, bei dem jede Klasse einen Teil zu einem gemütlichen Abend beiträgt. Zusammen mit einem Schulfreund hatte ich mich in der Planung etwas vom Rest abgesetzt, denn wir verfolgten eigene Ziele: Ein Schulfestradio. Mit einem Windows 95-Laptop, einem kurzem – total schlecht ausgesteuerten – Comedysketch, Midi-Musik, mitgeschriebenen Nachrichten von Hitradio Rt1 und selbst gebastelten Mikroständern aus der Physik ging es in die Weiten des Schulhofs. Das Ergebnis war: Umgedrehte Lautsprecher auf der Bierbank.

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Das ist Crowdfunding

Eine neue Art, von Tür zu Tür zu gehen und um Geld zu betteln? – Nein, eine neue Art des Einkaufs, bei der das Ergebnis bereits an der Produktion für jeden Käufer abzusehen ist und beeinflusst werden kann.

Crowdfunding ist leider immer noch eine Fremdwort für viele Internet-Nutzer, die ihre Datenpakete zu 90% bei Amazon und Facebook hin- und herschicken. Dabei bricht es die Open Source Kultur dahin gehend auf, als Käufer bzw. Interessent gezielt Geld in kulturelle und gemeinschaftsbezogene Projekte zu investieren: Zum Beispiel um die Idee zu einem Film umzusetzen, der zwar auch ohne Crowdfunding drehbar wäre, aber dann zwischen YouTube Amateurvideos versacken würde. Bei Crowdfunding geht es also um die primäre Frage: Ist das Konzept für ein Produkt (= Projekt) schlüssig und sinnvoll oder ist es eben nur eine Idee? Und genau dafür können viele dann Kleinigkeiten zur Realisierung beitragen.

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Zwischen Forming und Change

Work Hard, Play Hard – dieser Film von Carmen Losmann geht unter die Haut, sofern sie auf Ideologeme eines diktatorischen Systems allergisch reagiert. Es handelt sich um eine Dokumentation zur heutigen Arbeitswelt, die Arbeit mit Lebensraum verschmelzen und ein Wir-Gefühl durch alle Bereiche verströmen möchte, auch wenn es diese gar nicht soll.

Mein Eindruck zu einer Dokumentation, deren Konsequenz noch gar nicht absehbar ist.

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