Bachelorarbeit

Also ich bin auch niemand, der diese so genannten Dudelfunksender jetzt tierisch verteufelt. Die sind total OK. Die sind deswegen so erfolgreich, weil die meisten Menschen sich darin wiederfinden […]. Wir sind halt nur nicht der Meinung, dass es von denen Dutzende braucht. (Marcus Engert von Detektor.fm)

Radio ist unser täglicher Begleiter: Es agiert schnell, ist leicht zu empfangen und baut zu uns als Gast in unserem Wohnzimmer eine sehr persönliche Bindung auf. Gerade ältere Menschen verbinden mit dem Radio viele Jugendgefühle, da sie die gespielte Musik meist an Situationen aus ihrem eigenen Leben erinnert, gerade weil zu Beginn des Fernsehzeitalters die Musik der Jugend vorwiegend im Radio lief. Dieses Medium spricht also unsere Gefühle und Vorstellungskraft an – nicht ohne Grund gibt es unter Radiomachern den Leitsatz „Radio ist Kino im Kopf“. Auch ehemalige Radiogrößen wie Thomas Gottschalk und Günther Jauch oder die Radiotheorien von Adorno, Brecht u.a. haben diesem Medium einen historischen und kulturellen Stellenwert verliehen.

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Die Glaubwürdigkeit der Media Analyse

Ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit über Hörertypologien. Da ich eine eigene (unrepräsentative) Untersuchung der Hörer verschiedener Radiosender vornehme, beschäftige ich mich auch wissenschaftlich mit der Media Analyse, der Reichweitenerhebung für Radiosender. Vor kurzem bin ich in der Fachzeitschrift Media Perspektiven auf einen Artikel zum Thema Radionutzung gestoßen. Dort wird beschrieben, wie die Stichproben ausgewählt werden.

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Eine andere Idee von Hörfunk

Wir machen den Bert Brecht! – Mit diesem Slogan würde ich gerne für ein alternatives, modern-kulturelles (Web-) Radio werben. Der Spruch ist vielleicht nicht genial, aber erklärt den Rahmen einer Radiophilosophie, die bisher nicht gelebt wird: Hörfunk als Plattform zu begreifen und zwar im Sinne von YouTube. Nicht möglich? Mit CrowdRadio nicht mehr. Ich habe das heute getestet.

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