Lest Zeitung – Ja wie denn?!

Letzte Sommerferien habe ich an der Summer School, einem Praxiskurs Journalismus der Uni Passau, teilgenommen. Die meisten Dozenten dort kamen aus dem Journalismus und haben uns immer wieder eingeschärft: Lest Zeitung, z.B. die Süddeutsche!

Das neue Semester hatte bereits wieder begonnen, es war Mitte Oktober und auf dem Campus standen einsame Männer mit Sonnenschirm und kleinem Stand. Die Vertreter der Süddeutschen bereicherten das Treiben auf dem Mensavorplatz. Das war genau der richtige Moment dem Ratschlag der Journalisten aus der Summer School zu folgen – nicht nur immer kritisieren, nein auch mal gelesen haben.

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Die Klimalüge

Auf unserer Erde wird es wärmer. Das ist die Hauptaussage vieler Klimaberichte. Schuld an der Erderwärmung sind Treibhausgase, die der Mensch produziert. Fast allen ist diese Tatsache bewusst. Doch ist sie richtig? Würde sich unser Klima denn überhaupt wieder normalisieren, wenn wir es schaffen, Treibhausgase zu reduzieren oder gar ganz zu vermeiden? Ein Berliner Meteorologe widerspricht der Ansicht der meisten Wissenschaftler: Schuld wären nicht wir, sondern die Sonne.

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Soziale Netzwerke sind pfui!

Ilse Aigner möchte den Staat frei von Facebook machen.

Wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt Spuren. Das ist nicht weiter schlimm, sondern es ist sogar technisch notwendig. Wir kommunizieren über das Internet und tauschen Fotos, Gedanken und andere Dinge untereinander aus. Facebook ist eines der Plattformen, die uns das ermöglichen.

Ilse Aigner trat vor einem Jahr aufgrund der fehlenden Kontrolle über die eigenen Daten aus Facebook aus. Schon damals bekam sie nicht ganz das Verständnis der breiten Masse für ihre Aktion, das sie sich erhofft hatte. Nun versucht sie noch einmal Akzeptanz zu ernten. Der Gefällt-Mir-Button und die Fanseiten von Ämtern auf Facebook bereiten ihr Schmerzen, aus datenschutzrechtlichen Gründen.

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Radio wird zum Relikt

Radio wird das gleiche Problem haben wie die Zeitung: Es wird keinen Sinn mehr in der bisherigen Form machen. Bei der Zeitung ist es u.a. der Aspekt jeden Tag Tonnen von Papier durch´s Land zu “karren”, nur um Nachrichten zu bekommen, die im Internet zu tausenden kursieren. Beim Radio ist es ähnlich: Wozu durch die Luft trällern, wenn ich genauso gut mit einfachen Apps meinen eigenen Musikgeschmack zusammenstellen kann, während ich via Newsreeder Spiegel Online und Andere abonniert habe?

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Radio 2.0 – Ein paar Tipps

Seit längerem verfolge ich nun schon das Gejammer der Radiomacher im Hinblick auf sinkende Hörerzahlen und die Überforderung im Umgang mit dem Internet, das fast einem Abiturienten auf Jobsuche gleicht, und andererseits muss ich feststellen, dass sich wiederum nicht wenige schon jetzt auf die Schulter klopfen und sagen: “Mit Social Media und anderem “Internetblubb” sind wir nun voll auf der Erfolgsspur” oder so ähnlich.

Paradox, oder? Hier nun ein paar Tipps und Meinungen meinerseits, aus der Sicht eines unkonvetionellen Uniradiomachers, der UKW nur noch als Verkehrsfunk nutzt, wie die meisten in meinem Freundeskreis…

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Brot und Spiele

Brot und Spiele…
… war einst ein gutes Radioformat in Bayern.
… ist die Bezeichnung für einen Zustand im alten Rom:
Der Ausdruck panem et circenses (Akkusativ von panis et circenses) stammt vom römischen Dichter Juvenal. Er bedeutet „Brot und Zirkusspiele“. Juvenal kritisiert in seiner Satire, dass das römische Volk in der Zeit der funktionierenden Republik noch selbst die Macht an Feldherren verliehen und Beamte gewählt habe, jetzt aber sich ängstlich und entpolitisiert nur noch diese beiden Dinge wünsche: Brot und Spiele.

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Wie wir uns selbst düpieren

Vor wenigen Tagen hat sich in Japan eine schreckliche Naturkatastrophe ereignet. Die Zahl der Todesopfer durch den Tsunami und das Erdbeben und allen Folgen, die daraus resultieren, werden weiter steigen. Eine Wirtschaftsmacht ist gerade im Ausnahmezustand. Wie ist es wohl, vor dem Nichts zu stehen, gerade noch so das Leben zu haben, während alles, was man je besaß, darunter vermutlich sogar Kinder oder Frau oder Mann, innerhalb weniger Minuten für immer passé ist?

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