Organische Reichweite im Mediensektor?

Es ist nicht nett von Facebook: Wenn du eine Fanseite mit wenigen Fans hast, brauchst du entweder Spitzeninhalte oder Geld zur Bewerbung deiner Inhalte – so zumindest das Credo vieler Analysten. Ob dann die vielen Likes kommen, ist allerdings auch fraglich. In vielen Fällen ist das kaum tragbar, aber wenn ich an den Medienmacher in mir sowie an die Jobsituation da draußen denke, kann dieses neue Edge-Rank Prinzip Gold wert sein – auch für große Häuser. Wie?

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Back to StudiVZ
Das neue alte StudiVZ

Back to StudiVZ

Facebook, WhatsApp, Threema – überall quengelt etwas, will die Daten, Aufmerksamkeit und die breite Masse. NEIN!

Ich bin nun wieder bei StudiVZ – gibt es da überhaupt eine App für? Bisher entdecke ich altbekanntes mit 2 oder 3 meiner Freunde, mit denen ich auch so normal in Kontakt bin und es ist super: Man kann sich wieder gruscheln, 10 Minuten nach der Funktion suchen, mit der es überhaupt erst möglich ist, zu chatten, alten StudiVZ-Gruppen beitreten… Das wunderbare ist die Zeit, die man sich spart. Es ist nicht viel los, was an der Masse der Leute liegt, die nicht (mehr) in StudiVZ ist, aber es liegt auch am Design.

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Liebe MuKler,

…vielleicht mal ein paar Einschätzungen zum Thema “Oh mein Gott, es werden keine Veranstaltungen angeboten, Weltuntergang” von jemandem, der das Theater nun seit 5 Jahren mitmacht.

Dass das jetzt passiert, war nur eine Frage der Zeit und hängt auch mit dem Neubau des ZMK zusammen. Denn wer sich auf die Fahnen schreibt, hier eine crossmediale, technisch hochausgestattete Ausbildung liefern zu können, aber schlichtweg das gesamte Studium vom Konzept der Lehrveranstaltungen her nie darauf ausgelegt war und auch das Personal nicht vorhanden ist – ganz ehrlich: Wen wundert das?

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Das Potential des Internets ist relativ

Es ist zwar selten dämlich mit einer schwungvoll-abgedroschenen Überschrift in einen Artikel zu starten, aber ich denke, die Wahrheit ist nicht so hipp wie Stefan Raab im Wok.

Seit das Internet bei jedermann angekommen ist, warten die vielen kleinen Künstler und Kreativen darauf, dass sich Dezentralität, geringe Publikationskosten und der Long Tail mit der großen Masse an Community-Geplagten Nutzern auszahlt. Meiner Meinung nach kann das gar nicht gehen, da das Potenzial im Netz relativ zu den Nutzern ist.

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Ein Hörbuch produzieren?
Hörbuch: Ödön von Horváth

Ein Hörbuch produzieren?

hoerbuch1“Wie kommt man auf Idee ein Hörbuch zu produzieren?” – Auf die gleiche Weise wie die Entscheidung zum Mittagessen. Klar, der Kontext ist hier ein anderer: Ich habe 9 Jahre Radioerfahrung, habe mir gute Aufnahmetechnik angeschafft und irgendwann fällt dann der Blick ins Bücherregal. So entstand die spontane Idee zum Hörbuch, da ich mich an den Film “Der Vorleser” erinnert fühlte. Ödön von Horváths “Jugend ohne Gott” kannte ich bereits aus der Schulzeit und es war seit da an neben Stephen Kings “Hearts in Atlantis” mein Lieblingsbuch. Es hat diesen Horváth-Charme, der sich zwischen Einfachheit in der Ausdrucksweise und Komplexität dessen, was eben nicht da steht, bewegt. Hinzu kommt, dass es um grundlegende menschliche Ideale geht: Wahrheit, Verantwortung, die richtige Entscheidung.

Es war trotz vieler Radioerfahrungen neu für mich, ein Hörbuch aufzunehmen. Grund genug die Hörreise durch Horváths Werk einmal zu skizzieren.

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Campus Crew Passau

altes Campus Crew Logo
altes Campus Crew Logo

Bevor ich an die Uni Passau kam, suchte ich im Internet bereits nach dem Namen und Wirken des Hochschulradios – schließlich wollte ich nebenher weiterhin Radio machen. Den Namen fand ich anfangs noch recht komisch, da er mich mehr an die Putzkolonne des Campus erinnerte als an ein Studentenradio. Mein Start war sozial gesehen nicht der Beste, da es eine eingeschworene Gruppe war, die auch privat viel zusammen unternahm und ich nach Schulradio und Fantasy Bayern einfach andere Erwartungen hatte – gerade wenn zwei Medienstudiengänge angeboten werden. Aber das muss nichts heißen, wie sich in vielen Angelegenheiten noch herausstellen wird.

Die Campus Crew, als ich kam

Eine HTML-Seite mit Flash-Header, die händisch im HTML-Text aktualisiert werden musste, alle zwei Wochen eine vorproduzierte Sendung und ansonsten Stundenmixe, die in der Winamp-Playlist rotierten. Keine eigenen Räume, kein wirklich eigenes Equipment, kein Musikarchiv und viele Partys. Dass Radio nicht im Vordergrund stand, war mir schnell klar, aber dass es keine Option für Weiterentwicklung gab – zumindest anfangs – damit konnte ich mich nicht so anfreunden. So begann ich, immer wieder Vorschläge einzubringen: Neue Homepage, Livesenden, Musikrotation.

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