Capo Testa am Abend

Kaputt aber funktional

Das Leben hier in Sardinien funktioniert, wenn man sich auch fragt, wie das sein kann. Geordnete Anarchie scheint eben doch irgendwie zu klappen. Der italienische Lebensstil verkörpert die Anarchie – sei es die Beziehung zum Staat oder der Fahrstil, egal wo – und das Ordnende ist hier die Natur. Wenn die Straße nicht breiter ist, kann man eben solange nicht zum Rasen überholen, bis sie breiter wird. Manchmal passiert das trotzdem: Zum Beispiel, dass einem ein überholendes Fahrzeug auf der gleichen Spur entgegen kommt und man bis unter 30 km/h abbremsen muss. Mit dem Schrecken davon gekommen – ein Leben in Italien.

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Irgendwo in Italien

Italienische Landstraßen, ein ein paar tausend Einwohner-Ort und ganz viel Sommer, wie man es eben vom Süden gewohnt ist: genauer gesagt Italien. Nach einem ruhigen Flug, der seine Kraft in der Landung entfaltet hatte – mit Air Berlin weiß man dann zumindest, wenn man unten angekommen ist – ging es in der Nacht auf einer engen Landstraße mit unzählbaren Kurven mit Geschwindigkeitsbegrenzung 50 – wobei alle Italiener mit 80 an einem vorbei donnerten – von Olbia nach Santa Teresa di Gallura, Sardinien.

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