Radioplayer.de: Der alte Sums, nur neu verpackt

Vor knapp drei Monaten habe ich mein erstes Webradio in Betrieb genommen: 24 Stunden pro Tag ein Live-Musik Mix mit bisher vereinzelten Live-Sendungen. Für jeden Amateurfunker ohne das Marketing-Budget der Verlagshäuser ist es wichtig, bei zentralen Webdiensten gelistet zu werden: radio.de, tunein.com etc. Dort suchen potentielle Hörer nach ihren Musikgenres, Umgebung oder Sendernamen und die Apps gibt es für jedes Endgerät. Internetradiogeräte haben solche Listen dann auch mit eingebaut, so dass die Genre-Suche nach Sendern auch wie beim alten Küchenradio funktioniert.

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Mein Webradiosender ist gestartet

Vor fast einer Woche ging mein erster eigener Webradiosender On Air: Pirate Radio Bayern.

Seit ich 2005/06 mit Schulradio angefangen habe, das als kleine Webradiostation in unbekannte Weiten streamte, war es immer mein Traum, das komplett eigenständig zu machen. Nach längerer Tätigkeit beim Uniradio und eigenen Sendungen habe ich soweit auch ein radiofähiges Musikarchiv zusammenstellen können, so dass es für eine Anfangsrotation reicht: Electronica, Rock, Alternative, Hard-Rock. Live-Sendungen und Inhalte fehlen bisher natürlich noch – wie soll es auch groß gehen bei einem Ganztagsjob. Aber verschiedene Musiksendungen am Abend waren mir wichtig: Polarlichter mit Ambient / Chill-Out kannte ich bereits aus meiner Zeit beim Uniradio. Hard Rock und Metal gepaart mit Oldies und Soundtracks haben mich seit meiner Jugend mit der abendlichen Cinema Show auf Klassik Radio begeistert. Die Hauptmusik von Pirate Radio Bayern ist aber die der Montagabend Show – einer Late-Night Show des Uniradios, die ich fast 6 Jahre moderiert habe.

Inspiration für den Musikmix und die Art Sendungen zu machen, habe ich mir dafür von der damaligen Show Brot & Spiele auf Radio Fantasy in Augsburg geholt. Ich habe während meiner Zeit als Moderator immer wieder zu hören bekommen: Hey, eure Musik ist echt cool – kann man so schön nebenher was machen.

Also, schaltet ein unter www.pirateradio.bayern und sucht uns bei Radio.de oder TuneIn.com. Die Apps gibt es für alle Plattformen.

Radio kann mehr als Klopapier

Radio begeistert mich seit der 7. Klasse – weil ich seitdem selbst hinter dem Mikro stehe, die Fader ziehe, die Musik aussuche, mit Menschen rede etc. und doch finde ich es zum Kotzen.

Oh nein, nicht schon wieder so ein Formatradio ist doof Artikel. Formatradio ist super, was sollte es auch sonst anderes geben? Ein Radio ohne Format ist wie ein Schokokuchen, den man statt in den Backofen ins Kühlfach stellt: ein undefinierbarer Brei mit ein paar Schokostückchen. Der fehlende Mut, der nicht vorhandene kreative Idealismus, die (Nachkriegs-) Medienpolitik auf Landesebene und die Hörerbindung auf Grundschulniveau sind für mich die Hauptprobleme in der deutschen Radiolandschaft: nichts weiter als MusikAldis und InformationLidls – jede Woche ein neues Sonderangebot bis es auch der letzte gehört hat.

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Campusradioszene Deutschland: eine Umfrage

Insgesamt 232 Personen nahmen bei meiner Umfrage zu Arbeit und Alltag bei einem Campusradio in Deutschland teil. Im folgenden eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse samt Download-Möglichkeit der Rohdaten. Demographische Daten wurden nicht abgefragt, da es für die Untersuchung wichtiger war, was wie vor Ort ist.

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Bloggen – warum?

Ich wurde von meinen Kommilitonen im Master Medien und Kommunikation zum Thema Bloggen für ein Seminar interviewt. Was meint ihr zu meinen Einschätzungen? Warum bloggt ihr (nicht)?

Crossm… – ach halt die Klappe

Das Medien Buzzwording ging gestern in eine neue, kleine Runde. An der Uni Passau fand am Samstag, 12. Juli die Fachtagung Crossmedia vom MedienCampus Bayern e.V. statt. Die Veranstaltung richtete sich an Studierende aus ganz Bayern und teils Volontäre. In zweieinhalb Einführungsvorträgen von Christian Jakubetz, Markus Kaiser und Stefan Westphal ging es um Cross-, Trans- und Social Media.

Ein Abriss.

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Das Studium auf der Warteliste

Mangust L. und Tizian I. Bekennde Stud.IP Sportler. Quelle: Facebook

Mangust L. und Tizian I. Bekennde Stud.IP Sportler. Quelle: Facebook

Während 14 Jährige Facebookgruppen beitreten, in denen sie sich schreiben können, wie toll sie aussehen, haben nun auch Medienstudenten diesen abstrakten Zweck sozialer Netzwerke entdeckt. Doch es geht nicht etwa um das die schönsten Bierblicke oder die längste Warteliste eines Seminars. NEIN! Der neue Sport heißt: Stud.IP Imperator.

Durch sinnloses Posten in Foren, Gruppen und sonstigen Anfällen der Langeweile in Stud.IP kämpfen nun die Medienstudenten Mangust L. und Tizian I.  um die Ranglistenvorherrschaft in Stud.IP:

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