Back to StudiVZ
Das neue alte StudiVZ

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Facebook, WhatsApp, Threema – überall quengelt etwas, will die Daten, Aufmerksamkeit und die breite Masse. NEIN!

Ich bin nun wieder bei StudiVZ – gibt es da überhaupt eine App für? Bisher entdecke ich altbekanntes mit 2 oder 3 meiner Freunde, mit denen ich auch so normal in Kontakt bin und es ist super: Man kann sich wieder gruscheln, 10 Minuten nach der Funktion suchen, mit der es überhaupt erst möglich ist, zu chatten, alten StudiVZ-Gruppen beitreten… Das wunderbare ist die Zeit, die man sich spart. Es ist nicht viel los, was an der Masse der Leute liegt, die nicht (mehr) in StudiVZ ist, aber es liegt auch am Design.

Das neue alte StudiVZ
Das neue alte StudiVZ

Wie wär´s? Facebook und WhatsApp sein lassen und sich eine Social Network Kur auf StudiVZ gönnen? Sich wieder über Profilbesucher und dumme Kommentare auf der Pinnwand freuen? Völlig sinnlosen Gruppen beitreten, in denen aber nichts passiert, sondern die einfach nur dafür da sind, mit dem Gruppennamen die eigene Profilseite cooler zu machen?

Außerdem lassen sich die ganzen alten StudiVZ-Profile Bekannter und Freunde stalken – welche Frisuren, Bilder und Sachen da auf der Pinnwand stehen – herrlich! Was Datenschutz anbelangt, brauchen wir ebenfalls keine Sorgen machen, denn welcher Werbetreibende möchte schon bei diesem Netzwerk einkaufen? Die große Masse wird eh nicht umziehen, was einen möglichen gegenteiligen Effekt bewirken könnte. StudiVZ, ein Netzwerk für Kenner, Genießer, Entdecker einer alten Freiheit.

Also wir gruscheln uns und wer weiß, vielleicht stellen wir fest, dass so ein persönliches Gespräch ja viel schöner ist und StudiVZ viel zu lame, um die ganze Zeit online zu sein. Ja, richtig, dieser Beitrag wurde auf Facebook veröffentlicht – wie sollte ich euch sonst erreichen?

Benjamin Hartwich

Benjamin Hartwich, M.A. Medien- und Kommunikationswissenschaften. Privat betreut er mehrere Webprojekte, bloggt und podcastet. In seiner Freizeit gestaltet er seinen eigenen Webradiosender. Mit 14 Jahren hat er ein Schulradio in Augsburg aufgebaut. Neben dem Studium arbeitete er 6 Jahre beim Campusradio Campus Crew als Moderator, Technikleiter, Musikchef und Programmchef mit.

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