Masterarbeit: Erfolgsfaktoren von Campusradios

Daten und das PDF gibt es auf Anfrage.

Campusradioszene Deutschland: eine Umfrage

Insgesamt 232 Personen nahmen bei meiner Umfrage zu Arbeit und Alltag bei einem Campusradio in Deutschland teil. Im folgenden eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse samt Download-Möglichkeit der Rohdaten. Demographische Daten wurden nicht abgefragt, da es für die Untersuchung wichtiger war, was wie vor Ort ist.

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Das Innenleben einer Orgel

Nach längerer Pause versuche ich wieder regelmäßig etwas Orgel zu spielen und habe eine schöne (ältere) Orgel in der Pfarre Schardenberg gefunden. Als ich neulich wieder etwas spielen wollte, war die alte Dame nackt: Mehrere Register hingen, manche Tasten bzw. Pedalzüge waren in manchen in Registern nicht hörbar. Scheinbar hatte meine kleine Mail zum Zustand der Orgel etwas bewegt.

Das war für mich Anreiz genug, mir die mechanische Orgel genauer anzusehen und mich mithilfe von Wolfgang Adelungs Einführung in den Orgelbau näher mit der Funktionsweise zu beschäftigen.

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Social Media: Aus Angst alleine zu sein

Auf der Re:Publica 2015 sprach Zygmunt Bauman, Professor für Soziologie. Er vertritt die These, dass wir nicht mehr allein sein können und damit das Verständnis von Privatsphäre verloren geht. Wir geben sie bereitwillig auf, da uns das Smartphone mit seinen Kommunikationsmitteln das Gefühl der Einsamkeit, Abgeschottetheit zur Welt nimmt.

Wenn wir Privatsphäre haben möchten, müssen wir wieder lernen, uns zu Individuen zu entwickeln, die ihre Wünsche und Lebensvorstellungen bedenken können – ohne Gadgets, ohne Computer. Diese Art von Freiheit zu Wählen und zu Entscheiden führt aber auch u.a. dazu, dass Stellvertreter für Sicherheit, z.B. das Smartphone, gewählt werden. Früher waren das andere Dinge: Kirche.

Das Gefühl, alleine zu sein und nicht einer Gemeinschaft anzugehören, bewegt die Psyche scheinbar gleichermaßen wie das Gefühl, die freie Wahl zu haben und führt letztlich zu Stellvertretern, die Sicherheit geben – also Freiheit nehmen. Daher werden wir die Privatsphäre als Grundrecht in ihrer ursprünglichen Bedeutung wohl verlieren, oder?

 

Ergebnisse der internen MuK Umfrage 2014

Wie steht es inhaltlich um den MuK-Studiengang in Passau? Im Jahr 2014 war zunächst von Ressourcenproblemen die Rede, dann wurde eine Umfrage von Mukaktiv und dem Studiengangsleiter organisiert, die leider nur in Auszügen veröffentlicht wurde. Gegen Ende des Jahres führte der Mediencampus Bayern eine Alumni-Befragung unter allen Medienstudiengängen in Bayern durch, deren Ergebnisse bisher noch nirgends zu finden sind und die in Passau auch keine große Rücklaufquote erzielt hat.

Daher habe ich zusammen mit Christopher Eichfelder eine kurze Online-Umfrage aufgesetzt, die schlicht das Meinungsbild der Medienstudenten in Passau zusammenfassen sollte. Ich stelle euch nun die Ergebnisse und meine Schlüsse daraus vor.

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Dem Arbeitgeber leicht gemacht

Ihr braucht eine Plattform für alle Medienprojekte in eurem Studiengang, denn das ist eure Referenz.

Das war das Fazit vom Treffen mit Karsten Lohmeyer vor ein paar Wochen. Es bringt nichts, wenn jeder für sich arbeitet, ein bisschen was macht und das dann in der Versenkung verschwindet – denn diese Projekte sind unsere Referenz für den Arbeitsmarkt und der findet zwischen Google und Facebook statt oder wie die Plattformen auch immer in 5 Jahren heißen werden. Doch wer taucht dort auf? Welches Projekt ist wirklich auffindbar für einen Personaler UND ist mit dem Namen aller Projekteilnehmer verknüpft? Vermutlich keines.

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Twittern zum Fernsehen

Radio ist ein Begleitmedium, Fernsehen in vielen Fällen auch. Was früher das Bügelbrett war, wird heute zunehmend zum Smartphone. Egal, ob Facebook oder Twitter: Man tauscht sich bei bestimmten TV-Formaten in der Community aus. Und die Fernsehsender bewerben diesen Trend. Sie führen eigene Hashtags ein und rufen aktiv während der Sendung dazu auf. Doch was verbirgt sich hinter diesem Trend?

Studierende des Masterseminars “Second Screen and Beyond” an der Universität Passau sind dieser Fragestellung in eigenen Projekten nachgegangen. Ein Projekt war die Untersuchung: Twitter als Ausprägung des Second Screen. Hier ging es um die Untersuchung, wie zu bestimmten Fernsehformaten getwittert wird. Gleich oder doch unterschiedlich? Lassen sich bestimmte Nutzertypen erkennen? Dazu wurde innerhalb der Twitterer eine Online-Befragung gestreut. Dabei wurde das Fernsehformat mit den Gratifikationskategorien des Uses-and-Gratification-Ansatzes verglichen.

Eines der Hauptergebnisse war: Das Fernsehformat verursacht keine unterschiedlichen Gratifikationsmuster:

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Der komplette Forschungsbericht.