Evaluierung von Empfehlungssystemen

Wir alle haben ein Bedürfnis nach Information: ob tagesaktuelle Nachrichten, Facebook-Posts der Freunde oder die aktuellen Angebote auf Zalando. Für jede Informationsquelle gibt es zu viele Alternativen, als dass sie je in der verfügbaren Zeit erfahrbar sein werden. Suchmaschinen helfen vermutlich Relevantes zwischen diesem Überangebot zu finden. Doch was bedeutet Relevanz?

Personenbezogene Daten werden gesammelt: Welche IP-Adresse hat wann auf welche Ressource zugegriffen und wie lange? Über welche andere Ressource wurde der Inhalt gefunden, welches Betriebssystem, welcher Browser etc. wurde verwendet? Diese grundlegenden Informationen werden von fast jedem Server gespeichert. Ob Google oder die Webseite eines Newsportals: Man ist auf diese rudimentären Daten angewiesen. Doch dann zieht der Besucher weiter, dabei gäbe es noch viele weitere tolle Produkte oder Infos, die man ihm auf der eigenen Plattform anbieten könnte.

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Der soziale Graph der Information

Personalisierung – eines des großen Schlagworte des Webzeitalters, von den Machern geprägt und angestrebt. Nicht zu verwechseln mit Individualisierung.

Wenn du heute im Netz nach guten Filmen suchst, bei Amazon shoppst oder in sozialen Netzwerken dein Unwesen treibst: überall versucht man dir die besten Treffer für deinen persönlichen Gusto zu liefern. Doch wie entdeckst du Neues? Wie erfährst du von Dingen, bei denen du gar nicht wusstest, dass sie dich hätten interessieren können? Die Personalisierung im Internet führt zu einem sozialen Graphen, der dann letzten Endes für unsere Informiertheit verantwortlich ist, so meine These.

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Professionelle Online-Umfragen für die Uni

Für Hausarbeiten und gerade Abschlussarbeiten ist empirisches Arbeiten gefordert – leider im Studium aber oft nicht ausreichend trainiert. Da Online-Umfragen sehr kostengünstig sind und inzwischen auch zu guten Ergebnissen für Forschungsarbeiten führen können, möchte ich hier ein Tipps weitergeben: Umsetzung online, Fragenformulierung, in Umlauf bringen und Auswertung.

Jetzt neu: Responsive Online-Umfragen für Uni und Arbeit

Du brauchst eine professionelle Umfrage für die Uni bzw. Arbeit? Sie muss responsiv sein und damit auf mobilen Geräten funktionieren? Du brauchst Support?

Daher habe ich nun einen Service gegründet, mit dem du unter der Domain dieumfrage.com und campusumfrage.de deine Umfrage gegen kleinen Obulus durchführen kannst. Weitere Infos unter service.dieumfrage.com.

Die technische Seite

Online-Umfragen brauchen ein Online-Tool, auf dem sie ausgefüllt werden können – das ist wohl klar 😉 Doch welche Tools bieten sich an? Es wird viel SoSci Survey verwendet, ein umfangreiches Umfragetool, das für nicht-kommerzielle Umfragen umsonst ist. Der Vorteil ist, dass man damit alles machen: verschiedene Fragetypen, Bedingungen bei Fragen, Zugangsschlüssel etc. Ergebnisse können für professionelle Analyseprogramme exportiert werden. Nachteil ist, dass der Umgang mit diesem Tool durchaus kompliziert werden kann, gerade wenn es darum geht, komplexe Fragebögen zu erstellen. Der erstellte Fragebogen ist außerdem an die Domain soscisurvey.de gebunden, was vielleicht störend sein kann. Es gibt viele Alternativen.

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Zwischen Forming und Change

Work Hard, Play Hard – dieser Film von Carmen Losmann geht unter die Haut, sofern sie auf Ideologeme eines diktatorischen Systems allergisch reagiert. Es handelt sich um eine Dokumentation zur heutigen Arbeitswelt, die Arbeit mit Lebensraum verschmelzen und ein Wir-Gefühl durch alle Bereiche verströmen möchte, auch wenn es diese gar nicht soll.

Mein Eindruck zu einer Dokumentation, deren Konsequenz noch gar nicht absehbar ist.

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Bachelorarbeit

Also ich bin auch niemand, der diese so genannten Dudelfunksender jetzt tierisch verteufelt. Die sind total OK. Die sind deswegen so erfolgreich, weil die meisten Menschen sich darin wiederfinden […]. Wir sind halt nur nicht der Meinung, dass es von denen Dutzende braucht. (Marcus Engert von Detektor.fm)

Radio ist unser täglicher Begleiter: Es agiert schnell, ist leicht zu empfangen und baut zu uns als Gast in unserem Wohnzimmer eine sehr persönliche Bindung auf. Gerade ältere Menschen verbinden mit dem Radio viele Jugendgefühle, da sie die gespielte Musik meist an Situationen aus ihrem eigenen Leben erinnert, gerade weil zu Beginn des Fernsehzeitalters die Musik der Jugend vorwiegend im Radio lief. Dieses Medium spricht also unsere Gefühle und Vorstellungskraft an – nicht ohne Grund gibt es unter Radiomachern den Leitsatz „Radio ist Kino im Kopf“. Auch ehemalige Radiogrößen wie Thomas Gottschalk und Günther Jauch oder die Radiotheorien von Adorno, Brecht u.a. haben diesem Medium einen historischen und kulturellen Stellenwert verliehen.

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