Kommunikation in Facebook

„Nimm mich mit!“ Vor nicht allzu langer Zeit meinte man damit einen Talisman, seine engsten Freunde oder ein Erinnerungsfoto für den Geldbeutel. Heutzutage bezieht sich dieser Aufruf auf das Handy bzw. Smartphone, den Laptop oder den iPod und das tolle an diesen Geräten ist, dass man alles mit dabei hat: Bilder, Videos, Musik und alle Freunde und Bekannte. Alle Freunde und Bekannte in einem kleinen Gerät mit dabei? Wie das möglich ist? Das Zauberwort heißt Web 2.0. Dieser Internettechnologie verdanken wir, dass wir nicht nur „Content“ lesen können, sondern sogar er-stellen können, wir machen das Web 2.0 erst möglich; es baut auf (Inter-)Aktivität auf.

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Radio wird zum Relikt

Radio wird das gleiche Problem haben wie die Zeitung: Es wird keinen Sinn mehr in der bisherigen Form machen. Bei der Zeitung ist es u.a. der Aspekt jeden Tag Tonnen von Papier durch´s Land zu “karren”, nur um Nachrichten zu bekommen, die im Internet zu tausenden kursieren. Beim Radio ist es ähnlich: Wozu durch die Luft trällern, wenn ich genauso gut mit einfachen Apps meinen eigenen Musikgeschmack zusammenstellen kann, während ich via Newsreeder Spiegel Online und Andere abonniert habe?

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Radio 2.0 – Ein paar Tipps

Seit längerem verfolge ich nun schon das Gejammer der Radiomacher im Hinblick auf sinkende Hörerzahlen und die Überforderung im Umgang mit dem Internet, das fast einem Abiturienten auf Jobsuche gleicht, und andererseits muss ich feststellen, dass sich wiederum nicht wenige schon jetzt auf die Schulter klopfen und sagen: “Mit Social Media und anderem “Internetblubb” sind wir nun voll auf der Erfolgsspur” oder so ähnlich.

Paradox, oder? Hier nun ein paar Tipps und Meinungen meinerseits, aus der Sicht eines unkonvetionellen Uniradiomachers, der UKW nur noch als Verkehrsfunk nutzt, wie die meisten in meinem Freundeskreis…

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Brot und Spiele

Brot und Spiele…
… war einst ein gutes Radioformat in Bayern.
… ist die Bezeichnung für einen Zustand im alten Rom:
Der Ausdruck panem et circenses (Akkusativ von panis et circenses) stammt vom römischen Dichter Juvenal. Er bedeutet „Brot und Zirkusspiele“. Juvenal kritisiert in seiner Satire, dass das römische Volk in der Zeit der funktionierenden Republik noch selbst die Macht an Feldherren verliehen und Beamte gewählt habe, jetzt aber sich ängstlich und entpolitisiert nur noch diese beiden Dinge wünsche: Brot und Spiele.

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Wie wir uns selbst düpieren

Vor wenigen Tagen hat sich in Japan eine schreckliche Naturkatastrophe ereignet. Die Zahl der Todesopfer durch den Tsunami und das Erdbeben und allen Folgen, die daraus resultieren, werden weiter steigen. Eine Wirtschaftsmacht ist gerade im Ausnahmezustand. Wie ist es wohl, vor dem Nichts zu stehen, gerade noch so das Leben zu haben, während alles, was man je besaß, darunter vermutlich sogar Kinder oder Frau oder Mann, innerhalb weniger Minuten für immer passé ist?

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