Moderne Propaganda

Wenn das Wort Propaganda fällt, haben wir sofort Hitler und das Dritte Reich vor Augen. Die allgemeine Definition, von der ich hier allerdings spreche, findet sich z.B. auf Wikipedia:

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion. Der Begriff „Propaganda“ wird vor allem in politischen Zusammenhängen benutzt; in wirtschaftlichen spricht man eher von „Werbung“, in religiösen von „Missionierung“.

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Alltagslernen in technisierten Welten

Früher war alles besser, denn man hatte Halt, Ordnung, feste Werte und vorgegebene Erwartungen von den Eltern vorgegeben – so ist zumindest nach wie vor das Wunschdenken einiger Eltern und Großeltern. In ihren Erzählungen von damals finden sich viele Lebensbeschreibungen, die sich trotz der harten Arbeit wie ein kleines Paradies anhören, das für alle Zeit passé ist. Für fast alles im alltäglichen Leben gab es eine feste Institution: Zum Beispiel sorgte die Familie für einen geschützten Raum, in dem man behütet Aufwachsen konnte, die Religion für das „himmlische Wohl“ und die Schule für die Bildung und den angehenden sozialen Status. Im Alltag gab es nicht viel zu wissen, denn die Manieren und Verhaltensweisen wurden von den eben genannten Personen und sozialen Einrichtungen vorgegeben und neben der Beachtung der Regeln im Straßenverkehr und der Mithilfe im Haushalt gab es – zumindest für Kinder, die in Städten gelebt haben – nicht viel zu wissen außer: „Pass in der Schule auf, damit aus dir etwas wird.“

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Mit dem Spiegel reden

Ich mache nun schon seit 8 Jahren Radio – nicht als Professioneller, aber auf dem Weg dorthin. Leider haben diese Jahre eines gemeinsam: das Feedback hat immer gefehlt. Die Rede ist hier erstmal nicht von den Tipps und Hilfestellungen der Radioprofis, sondern generell von der Möglichkeit die getane Arbeit auch vor einem nennenswerten Publikum präsentieren zu können. Das Arbeiten für das Sich-Probieren – Motivation für Nachwuchsradiomacher?

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DVB-T – Eine medienkritische Unterstellung

Ein geschickter Schachzug könnte man die Zwangseinführung des digitalen Sendestandards im TV nennen. Ob folgender Gedankengang wirklich Tatsache ist und so real vollzogen wurde, kann ich nicht sagen, aber trotzdem wäre er wahrscheinlich.

Die Haushaltspauschale anstatt der GEZ-Gebühr wird vermutlich kommen, um die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit genügend Geld für ihren Verfassungsauftrag zu versorgen. Dass mancher Wellenchef bzw. Intendant verlauten lässt, dass mit der Einführung dieser Pauschale am Ende weniger übrig bleibt als zuvor, sei als inoffizielle Halbwahrheit mal so hingestellt.

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